Ausheben & aufbauen

Bentonit

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Illusionen und Wirklichkeit in der Kunst

Ein neues Kunstprojekt an der U4-Bauzaungalerie am Jungfernstieg: Gemeinsam mit dem Bucerius Kunst Forum präsentiert die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) ab heute eine Ausstellung unter dem Titel „Täuschend echt. Illusion und Wirklichkeit in der Kunst“. Elf großformatige Leucht-Tafeln zeigen Meisterwerke der illusionistischen Kunst, deren Originale ab 13. Februar im Bucerius Kunst Forum in der Ausstellung „Täuschend echt“ zu bewundern sind.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage „Können Bilder trügen?“. Diese Frage beschäftigt Künstler aller Epochen und hat sie zur perfekten Nachahmung der Realität angespornt. Zeichnungen, Gemälde oder Skulpturen geben das dargestellte Motiv mit so großer Ähnlichkeit wieder, dass der Betrachter das Abbild nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden kann. Die Ausstellung lädt den Besucher ein zu einer überraschenden Zeitreise von der Antike bis zur Gegenwart, bei der die Grenze zwischen Illusion und Wirklichkeit erst auf den zweiten Blick deutlich wird.

 

 

Täuschend echt. Illusion und Wirklichkeit in der Kunst
U4-Bauzaungalerie am Jungfernstieg
8. Januar bis 4. April 2010

 

 

Täuschend echt. Illusion und Wirklichkeit in der Kunst
Bucerius Kunst Forum
13. Februar bis 24. Mai 2010

Bildmaterial in druckfähiger Qualität steht auf Anfrage zur Verfügung.

 

PDF-Download: Pressemitteilung Täuschend echt

JPG-Download: Bild Flucht vor der Kritik, 1874 von Pere Borrell del Caso (1835–1910)

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Illusionen und Wirklichkeit in der Kunst

Ein neues Kunstprojekt an der U4-Bauzaungalerie am Jungfernstieg: Gemeinsam mit dem Bucerius Kunst Forum präsentiert die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) ab heute eine Ausstellung unter dem Titel „Täuschend echt. Illusion und Wirklichkeit in der Kunst“. Elf großformatige Leucht-Tafeln zeigen Meisterwerke der illusionistischen Kunst, deren Originale ab 13. Februar im Bucerius Kunst Forum in der Ausstellung „Täuschend echt“ zu bewundern sind.

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Bentonit besteht aus verschiedenen Tonmineralien. Es wurde nach seinem ersten Fundort Fort Benton in Wyoming (USA) benannt und entsteht bei der Verwitterung von Vulkanasche. Es enthält neben Quarz, Feldspat und Glimmer zu 60 bis 80 Prozent Montmorillonit, das seine Eigenschaften wesentlich bestimmt.

Bentonit ist ein sehr wasseraufnahmefähiges und quellfähiges Tonmineral, als Bentonit-Suspension zeigt es thixotropes Verhalten: Schüttelt man es in einem Glas, reagiert es wie eine Flüssigkeit, es fließt. Lässt man das Bentonit einen Moment zur Ruhe kommen, kann man das Glas umdrehen, und nichts wird herauslaufen: Im Ruhezustand bleibt es fest.

Wegen dieser Eigenschaften kommt Bentonit in vielen Bereichen zum Einsatz. In der Bautechnik beispielsweise als Stützflüssigkeit im Schildvortrieb und bei der Herstellung von Schlitzwänden, die auch beim Bau der U4 in der HafenCity verwendet werden. Hier verhindert sein spezifisches Gewicht außerdem, dass Grundwasser in den Schlitz eindringt. Wenn das Bentonit seine Funktion als Stützflüssigkeit erfüllt hat und aus dem Schlitz wieder abgepumpt worden ist, wird es auf der U4-Baustelle in der HafenCity  in Zentrifugen von Erdresten getrennt, in Silos aufbereitet und wieder verwendet.

In der Landwirtschaft wird es häufig zur Bodenverbesserung eingesetzt, weil es Wasser und Nährstoffe bindet. Weinen und Fruchtsäften wird Bentonit als Klär- und Fällmittel zugefügt. Verwendung findet es auch als Katzenstreu – wegen seiner Quellfähigkeit. Als Heilerde hat es für den Menschen entgiftende Wirkung. Salben, Keramik, Spezialpapier – die Einsatzmöglichkeiten von Bentonit sind vielfältig.