Bauverfahren U4

Oberirdisch – unterirdisch?

Für den Bau der U4 wurden 34 Streckenvarianten genau geprüft. Nach den sorgfältigen Auswahlverfahren blieben zunächst sechs, dann drei und zum Schluss die Vorzugsvariante „Ausfädelung Jungfernstieg“ übrig. Die von vielen gewünschte oberirdische Streckenführung in die HafenCity, hatte sich bereits in der ersten Runde als undurchführbar gezeigt. Zu viele Nachteile wie die notwendige Verlegung und Verbreiterung der Haltestelle Rödingsmarkt, ein hässlicher „Spaghettiknoten“ von übereinander führenden Gleisen am Hafenrand, extrem teure Schutzmaßnahmen gegen Schiffsanprall sowie keinerlei Entlastung der U3 in Betriebsspitzen und deutlich höhere Gesamtkosten hatten zum Ausschluss dieser Variante geführt.