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Aktuelles

Mit der U4 bis zu den Elbbrücken

Senat bittet Bürgerschaft um Votum zur Verlängerung
 
27.12.2011 - Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat heute beschlossen, die Hamburgische Bürgerschaft um die grundsätzliche Zustimmung zur Verlängerung der U-Bahn-Linie 4 bis zu den Elbbrücken zu bitten.

Frank Horch, Präses der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Eine frühzeitige leistungsfähige ÖPNV-Erschließung ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung der östlichen HafenCity und schafft die erforderlichen Impulse für die künftigen Wohnungsbaustandorte und die Entstehung von Arbeitsplätzen."

Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Mit einer schnellen Planung und Umsetzung der U4-Verlängerung bis zu den Elbbrücken wird ein wichtiges Signal für die zügige und qualitätsvolle Entwicklung der östlichen HafenCity gesetzt. Die U4 ist nicht nur stadtwirtschaftlich die beste Lösung, sondern sie ist auch zukunftsfähig und ökologisch nachhaltig. Die Weichen sind nun dafür gestellt, in den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken ca. 2.800 Wohnungen und 20.000 Arbeitsplätze zu schaffen."

Ulrich Sieg, Vorstand der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN): „Die Weiterführung der U4 über die Haltestelle Hafencity Universität hinaus ist bei den aktuellen Baumaßnahmen bereits berücksichtigt worden. Dies ermöglicht uns jetzt, die Planungen zügig fortzusetzen und das Planfeststellungsverfahren als Grundlage für den Weiterbau einzuleiten."

Der Grundsatzbeschluss ist unter anderem erforderlich für eine Finanzierungszusage der Stadt gegenüber der HOCHBAHN für die ersten Planungsstufen einschließlich der erforderlichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Kostenberechnungen.

Eine endgültige Entscheidung über Bau und Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist mit dem Grundsatzbeschluss noch nicht verbunden. Um die Zustimmung zum Bau der Verlängerung wird der Senat die Bürgerschaft mit gesonderter Vorlage bitten.

Aufgrund der erforderlichen Vorlaufzeiten für Planung, Vergabeverfahren und das Beantragen von Fördermitteln hatte die HOCH-BAHN bereits in Abstimmung mit der zuständigen Fachbehörde planerische Vorüberlegungen angestellt.

Die Finanzierung des Planungsmittelbedarfs in Höhe von 4,2 Mio. Euro als Zuwendung an die HOCHBAHN soll aus Regionalisierungsmitteln des Bundes im Haushaltsjahr 2012 erfolgen.

Belastbare Angaben zu den für die Realisierung der U4-Verlängerung bis zu den Elbbrücken notwendigen finanziellen Mitteln sind im derzeitigen Planungsstadium noch nicht möglich.

Bereits 2007 bis 2010 wurden die Möglichkeiten für eine ÖPNV-Erschließung der östlichen HafenCity und des Kleinen Grasbrooks untersucht. Es zeigte sich, dass eine alleinige Buserschließung den verkehrs- und stadtentwicklungspolitischen Zielen in der östlichen HafenCity nicht gerecht werden kann. Ergebnis der Untersuchungen war die Vorzugslösung, die eine Verlängerung der U4 über 1,3 km im zunächst unterirdischen Streckenverlauf bis zu einer oberirdischen Haltestelle im Bereich der Elbbrücken vorsieht. Die dortige Endhaltestelle bietet zunächst eine Übergangsmöglichkeit zum Buslinienverkehr, später dann optional zu einer ergänzenden S-Bahn-Haltestelle an der vorhandenen Strecke der S3/S31 im Bereich der Elbbrücken.

Die Untersuchungen haben auch gezeigt, dass Umsteigemöglichkeiten im Bereich der Elbbrücken zwischen U- und S-Bahn nur mit erheblichen Kosten realisiert werden könnten. Ein entsprechend umfangreiches Bauprogramm ist derzeit nicht finanzierbar. Eine S-Bahn-Haltestelle könnte gegebenenfalls auch später noch gebaut werden. Die U4-Verlängerung selbst erfordert dagegen zur Vermeidung von Konflikten zwischen U-Bahn-Bau und anderen Infrastruktur- und Hochbaumaßnahmen einen zeitnahen Planungs- und Umsetzungsbeginn.

Wiederherstellung Anleger im Frühjahr 2012

Attraktionspunkt war U4-Infopavillon mit 1 Million Besucher
 
05.10.2011 - Während im Hamburger Untergrund und in den Haltestellen der HafenCity der Ausbau der neuen Hamburger U-Bahn-Linie U4 voranschreitet, ist jetzt auch der Zeitplan für die Wiederherstellung des Anlegers Jungfernstieg bekannt: Im Frühjahr 2012 wird der Anleger im Originalzustand und neuem Glanze erstrahlen. Die dortige U4-Baustelle wird schrittweise zurückgebaut. Hierfür werden auch der U4-Infopavillon, die Bauzaungalerie und der provisorische Alsteranleger abgebaut.

Am 9. Oktober 2011 um 20 Uhr schließt der U4-Infopavillon seine Türen zum letzten Mal. In den vergangenen 40 Monaten besuchten knapp eine Million Hamburger und Besucher der Hansestadt die interaktive Ausstellung zum U4-Projekt und informierten sich über Bauverfahren, Bautechniken, Sicherheitsaspekte und vieles mehr. Gemeinsam mit der ebenfalls beliebten Bauzaungalerie ist es der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) gelungen, die „Baustelle zur Schaustelle“ zu machen und damit einen akzeptierten Ausgleich für die Baumaßnahmen auf dem Anleger zu schaffen. 

Die Weiterverwendung des U4-Infopavillons ist derzeit noch nicht geklärt. Verschiedene Gespräche, den leicht ab- und wieder aufzubauenden Pavillon an anderer Stelle für eine andere Verwendung weiter zu nutzen, laufen derzeit. Die Bauzaungalerie hat schon eine neue Wirkungsstätte gefunden: sie wird an das Historische Museum Frankfurt verkauft.

Im Frühjahr werden die Schiffe der Alsterflotte auch wieder ihren traditionellen Liegeplatz entlang des Anlegers Jungfernstieg zurückerhalten. Der provisorische Alstersteg wird im Zuge des Rückbaus abmontiert und entfernt.

2.800 Meter unter Hamburg

HOCHBAHN lädt zu geführten U4-Tunneltouren ein

07.09.2011 - Die beiden Tunnelröhren der neuen Hamburger U-Bahn-Linie U4 sind im Rohbau fertig. Bevor Anfang Oktober der Gleisbau beginnt, bietet die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) trotz engen Bauablaufs ein einmaliges Erlebnis: Am 18. September können bis zu 2.000 Besucher im Rahmen von geführten Touren die U4-Tunnelröhre von der HafenCity in Richtung Jungfernstieg durchwandern.

Die kostenlosen Eintrittskarten für die Tunneltouren gibt es ab Freitag, 9. September, 10 Uhr, im U4-Infopavillon am Jungfernstieg. Pro Person werden bis zu zwei Tickets abgegeben nach dem Motto: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren können in Begleitung Erwachsener teilnehmen. Die Teilnehmer müssen „gut zu Fuß“ sein, denn der 2,8 Kilometer lange Weg durch die Tunnelröhren ist nicht ohne: Treppen bis in die Tiefe von 20 Metern und Steigungen von bis zu fünf Prozent sind zu bewältigen.

Dafür gibt es im Tunnel neben dem einmaligen Erlebnis des Durchwanderns eines U-Bahn-Tunnels auch viele Informationen: Die Gruppen mit bis zu 30 Personen werden an drei Infopunkten von Experten über die Themen „Tunnelbohrmaschine“, „Tübbingeinbau“ und „Notausstiege“ informiert. Zudem gibt es stets einen Blick nach oben: Im Tunnel kann man anhand von Fotos erkennen, wo man sich gerade befindet: in der Nähe der Elbphilharmonie, unter den Hafenbecken, am mit - 42 Metern tiefsten Punkt der Strecke am Alten Steinweg oder schon unter dem Gänsemarkt, wo die U4 stetig in Richtung Jungfernstieg ansteigt und der Besucher schon die in unmittelbarer Nähe fahrende U2 hören kann. Die Touren dauern jeweils 75 Minuten.

Alle weiteren Informationen erhalten die Besucher beim Abholen der Eintrittskarten im U4-Infopavillon. Der U4-Infopavillon ist täglich (auch am Wochenende) von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Lichtstimmungen im Hafen

Leuchtobjekte in der U4-Haltestelle HafenCity Universität

27.04.2011 - Die U4 mit ihren neuen Haltestellen nimmt immer stärker Form und Gesicht an. In Anwesenheit des Wirtschaftsenators Frank Horch und HOCHBAHN-Chef Günter Elste präsentierte die HOCHBAHN heute der Öffentlichkeit den ersten von zwölf Leuchtcontainern in der künftigen Haltestelle HafenCity Universität.

Wenn die U4 im Herbst 2012 in Betrieb geht, wird die Haltestelle HafenCity Universität nicht nur Ein- und Aussteigepunkt, sondern ein besonderer Attraktionspunkt sein. Der aktuell laufende Innenausbau steht unter dem architektonischen Leitbild „Hafenatmosphäre“. Die Gestaltung der U4-Haltestelle nimmt das Thema des Hamburger Hafens als wichtigen Containerumschlagplatz auf. Zwölf an der Decke aufgehängte Lichtobjekte in den Abmessungen eines 20-Fuß-Containers werden unterschiedliche Lichtstimmungen erzeugen und Fahrgäste und Besucher begrüßen.

Wirtschaftssenator Frank Horch: „Die Haltestellen sind das Eingangsportal zum öffentlichen Nahverkehr. Die Haltestelle HafenCity Universität wird dem Anspruch, den Nahverkehr attraktiv zu gestalten, in besonderer Weise gerecht. Das Konzept, das hier umgesetzt wird, verbindet auf sehr gelungene Weise architektonische Innovation und moderne Technik mit der Hafenatmosphäre an der Oberfläche.“

Der Entwurf zur Haltestellengestaltung kommt vom Münchener Architekturbüro raupach-architekten. Die Leuchtcontainer sind jeweils 6,5 Meter lang und 2,8 Meter hoch und breit, wiegen sechs Tonnen und sind mit 280 LEDs bestückt. In das Lichtkonzept ist auch die Decken- und Wandgestaltung integriert. Die behandelten Stahlplatten reflektieren auf einer Fläche von 6.500 Quadratmetern intensiv die LED-Beleuchtung und sorgen für die außergewöhnliche Gesamtstimmung in der Haltestelle.

Das Lichtkonzept für die über 200 Meter lange, 16 Meter breite und 10 Meter hohe Haltestelle HafenCity Universität sieht verschiedene Möglichkeiten vor: Die in 15 Reihen angeordneten LEDs ermöglichen eine Abbildung des kompletten Lichtspektrums. Die Leuchtcontainer können über einen Rechner einzeln oder in Reihenschaltung angesteuert werden. Damit ist eine dynamische Anpassung an die Außenwelt möglich: entsprechend der Tageszeit, der Jahreszeit oder des Wetters. Gleichzeitig ist aber auch eine für die wartenden Fahrgäste wahrnehmbare Lichtveränderung programmierbar. Das Beleuchtungskonzept beschränkt sich auf Wände und Decken. Der Bahnsteig wird mit normalem Weißlicht aus Leuchtstoffröhren beleuchtet.

Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: „Mit dem Innenausbau der Haltestellen beginnt nun in der HafenCity die letzte Phase des aktuellen Bauvorhabens. Mit der Inbetriebnahme der U4 im Herbst kommenden Jahres ist die notwendige Infrastruktur für die weitere Entwicklung der HafenCity im Bereich Überseequartier und HafenCity Universität geschaffen. Das Verkehrsangebot ist eine entscheidende Voraussetzung für die Anbindung der HafenCity an die Hamburger Innenstadt und eine nachhaltige Stadtentwicklung – für die Bewohner, die Arbeitnehmer und die Besucher dieses neuen Stadtteils.“

Jazz im U4-Infopavillon

Improvisationen von Swing bis Latinjazz live – 
Auftaktveranstaltung ELBJAZZ

Besuchen Sie uns am ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres, 27. März im U4-Infopavillon am Anleger Jungfernstieg. Kathrin Hinneburg (Gesang) und Norbert Kujus (Gitarre) heizen dort richtig ein. Lauschen Sie den kreativen Jazz-Improvisationen des Duos, von Swing bis Latinjazz, um 14.30 Uhr, 15.30 Uhr oder 16.30 Uhr im U4-Infopavillon. Lassen Sie sich also überraschen und genießen Sie ein Musikerlebnis der ganz besonderen Art.

U4 hat Anschluss

Durchbruch zur Haltestelle Jungfernstieg
Die letzte „Barriere“ für das U4-Projekt, der neuen Schnellbahnverbindung zwischen der HafenCity und der Hamburger Innenstadt, ist gefallen: Nach achtwöchigen Vorarbeiten im Schutze einer Erdvereisung konnte der Durchbruch zur U-Bahn-Haltestelle Jungfernstieg heute mit der Öffnung des Jungfernstieg-Wehrtores gefeiert werden. 

U4-Ausstellung

Nehmen Sie noch bis 19. Februar Abschied von U4-Tunnelbohrer V.E.R.A.

Seit dem Spatenstich für das U4-Bauprojekt hat sich einiges bewegt – vor allem versteckt im Hamburger Untergrund. Inzwischen hat V.E.R.A. beide Tunnelröhren im Rohbau fertiggestellt und wird nun in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.

In Hamburg sagt man Tschüs!

Erfolgreiche Bergung des U4-Schneidrades

Nachdem Anfang Dezember vergangenen Jahres der Tunneldurchschlag der zweiten Röhre gefeiert werden konnte, wurde am ersten Arbeitstag des neuen Jahres das Schneidrad der U4-Tunnelbohrmaschine V.E.R.A. (Von der Elbe Richtung Alster) aus dem 20 Meter tiefen Zielschacht geborgen. 

Schneidrad wird geborgen

Schaulustige aufgepasst: Am 3. Januar, voraussichtlich gegen ca. 13 Uhr hebt ein Kran das 61 Tonnen schwere und mit einem Durchmesser von 6,57 Metern riesige Schneidrad des Tunnelbohrers V.E.R.A. aus dem Zielschacht am Anleger Jungfernstieg heraus. Sie haben die Gelegenheit das Geschehen am Bauzaun – rund um den U4-Infpavillon – zu verfolgen.

Expertentalk im U4-Infopavillon

Im Talk: U4-Projektleiter Dirk Göhring

Der U4-Tunnelbohrer V.E.R.A. (Von der Elbe Richtung Alster) fasziniert die Hamburger Bevölkerung. Viele von Ihnen besuchen regelmäßig den U4-Infopavillon, um sich nach dem aktuellen Fortschritt beim Schildvortrieb zu erkundigen.

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