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U4 – Bauverträge unterzeichnet

 

Rohbau- und Spezialtiefbau durch Max Bögl

10. Dezember 2013 - Bei der Verlängerung der neuen Hamburger U-Bahn-Linie U4 bis zu den Elbbrücken geht es nun Schlag auf Schlag: Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens im Oktober und der Finanzierungszusage des Bundes im November wurde heute der Vertrag zur Vergabe der Bauleistungen zwischen der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) und der Firmengruppe Max Bögl in Hamburg unterzeichnet. Das Unternehmen hatte sich in einem EU-weiten Ausschreibungsverfahren durchgesetzt. Die Arbeiten zum Bau der Verlängerungsstrecke starten im kommenden Frühjahr.  

Der Auftrag umfasst die Rohbau- und Spezialtiefbauarbeiten zwischen der schon im Bau befindlichen Kehr- und Abstellanlage im Anschluss an die U4-Haltestelle HafenCity Universität und der künftigen Haltestelle Elbbrücken. Die Strecke teilt sich in zwei Abschnitte. Östlich der Kehr- und Abstellanlage wird die U4 zunächst in einem Tunnel geführt. Nach gut 700 Metern fährt sie dann in einem Trogbauwerk oberirdisch bis zur Haltestelle Elbbrücken. Die Bauarbeiten für die Streckenverlängerung sollen im Frühjahr 2014 beginnen. In Betrieb gehen wird die Strecke bis zu den Elbbrücken Ende 2018.  

Ulrich Sieg, HOCHBAHN-Vorstand für Betrieb und Infrastruktur: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir mit dem Projekt gut im Zeitplan liegen. Mit der Unternehmensgruppe Max Bögl hat ein Baunternehmen den Zuschlag erhalten, das zahlreiche Großprojekte erfolgreich umgesetzt hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“  

Johann Heß, Geschäftsführer Infrastruktur bei Max Bögl: „Wir freuen uns als Firmengruppe Max Bögl auf dieses bautechnisch anspruchsvolle Projekt und werden zum Gelingen der Gesamtbaumaßnahme all unser Können einbringen. Die Baumaßnahme ´U4 HafenCity` wird dazu beitragen, dass unser Engagement am Standort Hamburg, aber auch im Norden Deutschlands gestärkt wird.“  

Mit einem Jahresumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro und weltweit etwa 6 000 Beschäftigten ist die Firmengruppe Max Bögl eines der größten deutschen Bauunternehmen. Stammsitz des 1929 gegründeten Familienunternehmens ist Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern).

Die 1,3 Kilometer lange Verlängerung der U4 führt von der HafenCity Universität bis zu den Elbbrücken und bietet für die dort entstehenden Wohn- und Arbeitsquartiere eine leistungsfähige und attraktive Anbindung an die Hamburger Innenstadt. In den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken sollen 2.800 Wohnungen und Arbeitsplätze für 20.000 Menschen entstehen. Die HOCHBAHN rechnet mit mindestens 18.000 Fahrgästen pro Tag. Diese Zahl dürfte mit steigenden Pendlerströmen in der Zukunft und dem Anschluss der S-Bahn an die Haltestelle Elbbrücken noch einmal ansteigen.  

Die HOCHBAHN rechnet für das Gesamtprojekt inklusive der schon im Bau befindlichen Kehr- und Abstellanlage sowie der gesondert zu beauftragenden Haltestelle Elbbrücken mit Kosten in Höhe von knapp 180 Millionen Euro.

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