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U4 – Spatenstich zu den Elbbrücken

 

Offizieller Baubeginn für die U4-Verlängerung

21. Juni 2013 - Mit dem feierlichen Spatenstich beginnen heute offiziell die Bauarbeiten für die Verlängerung der neuen Hamburger U-Bahn-Linie U4 bis zu den Elbbrücken. Die Bauarbeiten werden im Jahr 2018 abgeschlossen sein. Dann soll die U4 auch die neu entstehenden Quartiere der östlichen HafenCity an das Hamburger U-Bahn-Netz anbinden und einen Übergang zur S-Bahn bieten.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Hamburg wächst durch neue Verbindungen zusammen. Bei diesem Prozess setzen wir ganz klar auf öffentliche Verkehrsmittel. Die U4 erfüllt die Anforderungen, die das moderne urbane Leben an ein leistungsfähiges Nahverkehrsangebot stellt: kurze Zugangszeiten, kurze Fahrzeiten, hohe Verfügbarkeit und hoher Beförderungskomfort – und natürlich eine gute Umweltverträglichkeit.“
Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: „Die Weiterführung der U4 ist der richtige Schritt. Damit sich die HafenCity auch im östlichen Bereich zu einem attraktiven und lebendigen Stadtteil entwickelt, ist eine gute Vernetzung mit dem öffentlichen Nahverkehr wichtig.“

Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: „Die Anbindung an ein leistungsfähiges Schnellbahnsystem ist für neu entstehende Stadtquartiere von hoher Bedeutung. Gerade hier spürt man den Trend `weg vom privaten Pkw` hin zu passgenauer Mobilität mit dem ÖPNV als Rückgrat. Wichtig für das nun startende Bauprojekt ist, dass wir – wie beim ersten U4-Abschnitt – die Infrastruktur fertigstellen werden, bevor die Bauprojekte an der Oberfläche starten.“.

Die 1,3 Kilometer lange Strecke führt die U-Bahn-Anbindung der HafenCity bis zu den Elbbrücken fort und bietet für die dort entstehenden Wohn- und Arbeitsquartiere eine leistungsfähige und attraktive Anbindung an die Hamburger Innenstadt. In den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken sollen 2.800 Wohnungen und Arbeitsplätze für 20.000 Menschen entstehen. Die HOCHBAHN rechnet mit mindestens 18.000 Fahrgästen pro Tag. Diese Zahl dürfte mit zunehmenden Pendlerströmen in der Zukunft und dem Anschluss der S-Bahn an die Haltestelle Elbbrücken noch einmal ansteigen.

An dem feierlichen Spatenstich nahmen auch Verkehrssenator Frank Horch, HOCHBAHN-Vorstand Ulrich Sieg, Giselher Schultz-Berndt, Geschäftsführer der HafenCity Hamburg, und die U4-Baupatin Maike Brunk teil. Die U4-Baupatin war einem Aufruf der HOCHBAHN gefolgt und wurde von einer Jury ausgewählt, um den Bau der U4-Verlängerung zu begleiten. Maike Brunk freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Die U4 ist für mich ein zukunftsweisendes, verbindendes Projekt, das wie die ganze HafenCity für ein weltoffenes Hamburg steht.“

Das Projekt U4-Verlängerung teilt sich in drei Bauabschnitte. Direkt im Anschluss an die Haltestelle HafenCity Universität entsteht eine betrieblich notwendige Kehr- und Abstellanlage für die U-Bahn-Züge. Den Auftrag für diese Leistungen hat die HOCHBAHN bereits vergeben. Die Bauarbeiten an dieser Stelle starten in Kürze.

Schon in diesem Herbst sollen auch die Aufträge für den Bau der U-Bahn-Strecke bis zu den Elbbrücken erfolgen. Die U4 wird zunächst in einem Tunnel von der Haltestelle HafenCity Universität geführt. Nach einem knappen Kilometer fährt sie dann in einem Trogbauwerk oberirdisch in die Haltestelle Elbbrücken.

Die Ausschreibung für den Bau der Haltestelle Elbbrücken und die Vergabe der Bauleistungen ist für das kommende Jahr geplant. Für die Gestaltung der Haltestelle entschied sich eine Jury unter Leitung von Verkehrs-Staatsrat Andreas Rieckhof und Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter für einen Entwurf der Architektensozietät gmp (Gerkan, Mark und Partner).
Die HOCHBAHN rechnet mit knapp 180 Millionen Euro für das Gesamtprojekt inklusive Kehr- und Abstellanlage sowie Haltestelle.

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