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U4-Großbaustelle HafenCity

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Erfolgreiche Bergung des U4-Schneidrades

Rund 150 Zuschauer verfolgten am gestrigen Sonnabend die Bergung des Schneidrades der U4-Tunnelbohrmaschine V.E.R.A. (Von der Elbe Richtung Alster) am Jungfernstieg. Nach 15 Monaten im Hamburger Untergrund und einer zurückgelegten Strecke von 2,8 Kilometern erfolgte nach der Bergung in der Nacht zu Sonntag der Rücktransport in die HafenCity Hamburg.

Kurz nach 14 Uhr war die erste Etappe der Bergung erfolgreich absolviert: Ein 600-Tonnen-Autokran hatte das 61 Tonnen schwere Schneidrad an dicken Stahltrossen aus dem 20 Meter tiefen Zielschacht herausgehoben und auf der U4-Baustelle abgelegt.

Um den Straßenverkehr möglichst wenig zu behindern, startete der Schwertransport erst gegen 22 Uhr. Mit dem liegenden Schneidrad und einer Breite von 6,57 Metern (Durchmesser des Schneidrades) erfolgte anschließend der millimetergenaue Transport durch die Hamburger Innenstadt. Die Route: Jungfernstieg, Neuer Jungfernstieg, Kennedybrücke, An der Alster, Sechslingspforte, Wallstraße, Bürgerweide, Anckelmannplatz, Heidenkampsweg, Billhornber Brückenstraße, Zweibrückenstraße, Baakenwerder Straße und über die Versmannstraße zurück in die HafenCity. Kurz nach Mitternacht erreichte der Schwertransport ohne Zwischenfälle sein Ziel.

In den kommenden Tagen und Nächten werden weitere Einzelteile des Bohrkopfes geborgen und zurück in die HafenCity transportiert. Im U4-Startschacht wird der U4-Tunnelbohrer wieder zusammen montiert, um die zweite Tunnelröhre zu bauen. Start für die zweite Tunnelfahrt ist Anfang Januar. Als Dauer hierfür ist ein Jahr veranschlagt.

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Erfolgreiche Bergung des U4-Schneidrades

Rund 150 Zuschauer verfolgten am gestrigen Sonnabend die Bergung des Schneidrades der U4-Tunnelbohrmaschine V.E.R.A. (Von der Elbe Richtung Alster) am Jungfernstieg. Nach 15 Monaten im Hamburger Untergrund und einer zurückgelegten Strecke von 2,8 Kilometern erfolgte nach der Bergung in der Nacht zu Sonntag der Rücktransport in die HafenCity Hamburg.

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HOCHBAHN informiert über Stand der U4-Bauarbeiten

Gut zwei Monate nach dem 1. Spatenstich liegen die Bauarbeiten für die künftige U-Bahn-Linie U4 im Zeitplan. Während östlich des Magdeburger Hafens einer der größten Schlitzwandbagger Europas die Baugrube für die zweite Haltestelle vorbereitet, sind die Arbeiten im Überseequartier so weit fortgeschritten, dass die Sohle für die künftige Haltestelle betoniert wird.

In der HafenCity westlich und östlich des Magdeburger Hafens laufen die Bauarbeiten für Hamburgs neue U-Bahn-Linie U4 auf vollen Touren. In diesem Bereich werden die Strecke und die künftigen Haltestellen in offener Bauweise gebaut. Die Ausmaße sind beträchtlich: Auf einer Strecke von einem Kilometer wird das Erdreich bis zu einer Tiefe von über 20 Metern ausgehoben. Hier startet im Frühsommer 2008 auch die Tunnelbohrmaschine, die in jeweils 40 Wochen die beiden Röhren bis zum Jungfernstieg im Schildvortrieb graben wird.

Horst Hoffmann, Gesamtprojektleiter der HOCHBAHN für die U4: „Wir liegen im Zeitplan. Dies ist vor allem auf die gute Planung im Vorfeld und die reibungslose Zusammenarbeit von HOCHBAHN und bauausführenden Unternehmen zurückzuführen.“

Östlich des Magdeburger Hafens entsteht die Baugrube für die zweite U-Bahnhaltestelle, die HafenCity Universität heißen soll. Der Schlitzwandbagger gräbt schrittweise einen etwa 1,2 Meter breiten, rund 1,2 Kilometer langen und 30 bis 45 Meter tiefen Graben (Schlitz), der spä-ter die Baugrube für die Haltestelle einschließt und vor Grundwasser schützen wird. Die Schlitze werden zunächst mit einer Flüssigkeit (Bentonit) stabilisiert, um ein Nachrutschen des Erdreichs zu verhindern, und anschließend mit Bewehrungsstahl und Stahlbeton ausgefüllt. Danach kann die Baugrube ausgehoben werden.

Walter Gaulrapp, Projektleiter der HOCHBAHN für die Baumaßnahmen in der HafenCity: "Derzeit laufen die Schlitzwandarbeiten wie geplant. Aber auch auf mögliche Probleme sind wir vorbereitet."

Westlich des Magdeburger Hafens sind die Arbeiten schon weiter fortgeschritten. Hier liegt die derzeit wohl größte Baugrube Hamburgs, in die die künftige Haltestelle Überseequartier hineingebaut wird: 250 Meter lang, 20 Meter breit und 20 Meter tief. Aktuell wird die 1,6 Meter dicke Sohle betoniert: 40 000 Kubikmeter Beton und 6 000 Tonnen Stahl werden dazu benötigt.

Nachdem die Sohle betoniert ist, wird die Haltestelle von unten nach oben wachsen: Zunächst werden die Seitenwände, Aufgänge und Aufzugsschächte hochgezogen. Gleichzeitig werden die enormen Stahl- und Stahlbetonstreben, die derzeit die Baugrube stabilisieren, wieder entfernt. Ende 2008 wird eine 2 Meter dicke Betondecke die Haltestelle nach oben abschließen. Ein äußerst enger Zeitplan, den es einzuhalten gilt, um die oberirdischen Bauarbeiten des Überseequartiers termingerecht zu ermöglichen.

Eine besondere Herausforderung ist die Querung des Magdeburger Hafens, die die beiden Baugruben verbinden wird. Um eine trockene Baugrube auch in diesem Abschnitt zu erhalten, werden von einem Ponton aus Spundwände in den Hafengrund gerüttelt. Anschließend wird unter Wasser eine Betonsohle eingebracht und tief im Erdreich verankert. Erst danach kann das Wasser aus diesem Bereich abgepumpt werden, bevor dann die Arbeiten wie in den beiden anderen Baugruben weiter gehen können.

Hintergründe zu den Bauverfahren Schlitz- und Spundwand können Sie hier nachlesen.