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V.E.R.A. getauft – U4-Tunnelbau beginnt

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U4-Bauzaungalerie am Jungfernstieg eröffnet

Der Bauzaun wird zur Bühne: Elf hinterleuchtete Großvitrinen bilden während der Bauzeit der neuen Hamburger U-Bahn-Linie U4 am Jungfernstieg Raum für hochwertige Kunstausstellungen. Eröffnet wird die Galerie an der innerstädtischen Flaniermeile mit Werken des renommierten Fotografen Leif Schmodde.

Die Auftaktausstellung steht unter dem Motto "Eine fotografische Interpretation – Leif Schmoddes Blick auf die Alster". Dem Wahl-Hamburger ist es gelungen, Jungfernstieg und Alster lebendig darzustellen, ohne Postkartenklischees zu bedienen. Beispielhaft zeigt er die Vielschichtigkeit des Ortes: Oasen der Ruhe inmitten der hektischen Großstadt, Eleganz auf dem Wasser und hinter Glas und ein Gefühl von Nizza am Alsterpavillon sind nur einige Beispiele.

Auf einer Länge von 60 Metern wird der Bauzaun der U4-Baustelle auf dem Anleger Jungfernstieg mit den 2 x 3 Meter großen Ausstellungsvitrinen verkleidet. Die ausgestellten Fotomotive werden in einer Größe von 2,78 x 1,78 Meter gezeigt. Die Hinterleuchtung der Großvitrinen sorgt dafür, dass die U4-Bauzaungalerie nicht nur am Tage, sondern auch nach Einbruch der Dunkelheit zum neuen Hingucker in der Hamburger Innenstadt wird.

Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) erläuterte anlässlich der heutigen Eröffnung das Ziel der Galerie: "Wir schaffen durch diese bundesweit einmalige Bauzaungestaltung eine neue Attraktion in der Hamburger Innenstadt und sorgen dafür, dass der Jungfernstieg auch während der notwendigen Baumaßnahmen ein Anziehungspunkt bleibt."

Seit einem Jahr wird auf dem Anleger Jungfernstieg gebaut, um die neue U-Bahn-Linie U4 an das Hamburger Schnellbahnnetz anzuschließen. Im Frühjahr 2011 sollen die Arbeiten hier abgeschlossen sein. Die HOCHBAHN verfolgt aufgrund der exponierten Lage der Baustelle das Konzept "Von der Baustelle zur Schaustelle". Neben dem provisorischen Alstersteg, dem U4-Infopavillon und einem Viewpoint in der HafenCity ist die U4-Bauzaungalerie ein weiterer Baustein des Konzeptes.

Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: "Das Konzept geht auf. Allein im U4-Infopavillon haben sich in den vergangenen acht Monaten rund 300 000 Besucher über das Bauprojekt informiert. Ich bin überzeugt, dass die neue Galerie am Jungfernstieg genauso gut von den Hamburgerinnen und Hamburgern, aber auch von den Besuchern unserer Stadt angenommen wird."

Im Anschluss an die aktuelle Ausstellung mit Werken von Leif Schmodde sollen weitere Werke namhafter Künstler den U4-Bauzaun zieren. Für die kommenden zwei Jahre sind insgesamt sechs Ausstellungen geplant.

Informationen zum Künstler:

Leif Schmodde, geboren 1959 in Berlin, arbeitet international für Werbung und Redaktionen. Nach seinem Studium an der Fachhochschule Bielefeld war er dort viele Jahre als Gastdozent für Fotografie tätig. Zwischen 1992 und 2002 nahm er an diversen Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil. 2006 wurde das Buch „Blue Goals“ veröffentlicht. Für seine viel beachteten Leistungen erhielt er Auszeichnungen des Bundes Freischaffender Foto-Designer (BFF) und des Art Directors Club (ADC). Seit 1996 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Hamburg.

 

 

 

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U4-Bauzaungalerie am Jungfernstieg eröffnet

Der Bauzaun wird zur Bühne: Elf hinterleuchtete Großvitrinen bilden während der Bauzeit der neuen Hamburger U-Bahn-Linie U4 am Jungfernstieg Raum für hochwertige Kunstausstellungen. Eröffnet wird die Galerie an der innerstädtischen Flaniermeile mit Werken des renommierten Fotografen Leif Schmodde.

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Feierliche Schild- und Tunneltaufe in der HafenCity

Mit der traditionellen Tunneltaufe für die neue Hamburger U-Bahn-Linie fiel heute der offizielle Startschuss für den Tunnelbau der U4. Die Segnung nahm Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke vor, Bischöfin Maria Jepsen eröffnete die Zeremonie mit einem Bibelwort. Taufpatin für den ersten Tunnel und den Tunnelbohrer ist Inga Unger-Freytag, Gattin des Finanzsenators der Freien und Hansestadt Hamburg Dr. Michael Freytag. Der Tunnel wurde auf den Namen "Inga", die Tunnelbohrmaschine auf den Namen V.E.R.A. (Von der Elbe Richtung Alster) getauft.

Nach bergmännischer Tradition wurden vor Beginn der Tunnelbauarbeiten für die neue U-Bahn-Linie U4 die erste Tunnelröhre und die Schildvortriebsmaschine im Startschacht (westlich des künftigen Überseequartiers) gesegnet und getauft. Begleitet wurde die Tunneltaufe stilecht vom Bergmannschor der Ruhrkohle AG aus Essen. Zu dem feierlichen Ritual gehört auch die Enthüllung einer Figur der Heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute und Tunnelbauer. Sie wacht während der Bauphase in einem Schrein am Tunneleingang über die Bauarbeiter.

Ulrich Sieg, Vorstandsmitglied der HOCHBAHN, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung der U4 für Hamburg: "Ende 2011 werden wir mit der U4 eine schnelle, umsteigefreie und komfortable Verbindung zwischen HafenCity und Hamburger Innenstadt haben. Auf diesem Weg ist die Taufe und der Start des Schildvortriebs ein Meilenstein, denn der Tunnelbau ist die größte Herausforderung für alle Beteiligten."

Die Tunnelbohrmaschine V.E.R.A. wird zwei getrennte Röhren für die U4 bauen. Für eine Strecke benötigt sie etwa 40 Wochen. Im Frühjahr 2009 wird sie zum ersten Mal am Anleger Jungfernstieg ankommen. Hier wird der Bohrkopf herausgehoben und in die HafenCity zurückgebracht, während die eigentliche Maschine durch die fertige Tunnelröhre zurückfährt. Im Frühsommer 2009 beginnt V.E.R.A. ihre zweite Fahrt Richtung Innenstadt, die sie im Frühjahr 2010 beenden wird. Auch wenn der Zeitplan nach Aussage des HOCHBAHN-Vorstands ehrgeizig ist, sei er überzeugt, dass er eingehalten werde. "Wir beginnen den Schildvortrieb sogar früher als ursprünglich geplant", sagte Sieg.

Die Taufe der Schildvortriebsmaschine und des ersten Tunnels nahm Inga Unger-Freytag, Gattin des Hamburger Finanzsenators, vor. Der Tunnel trägt traditionell den Vornamen der Taufpatin (Inga-Tunnel). Die Patin gilt als irdische Repräsentantin der Heiligen Barbara und ist ein gern gesehener Gast bei den Tunnelbauern. Inga Unger-Freytag: "Es ist eine besondere Auszeichnung, als Taufpatin dieses wichtige Verkehrsprojekt begleiten zu dürfen. Die auch heute noch lebendige bergmännische Tradition zeigt, dass die Arbeit unter Tage trotz aller technischen Fortschritte immer noch von den Menschen gemacht wird."

Vor der eigentlichen Taufe wurden Tunnel und Tunnelbohrmaschine in einer ökumenischen Zeremonie gesegnet. Die Segnung nahm Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke vor. Der gespendete Segen soll die Tunnelbauer vor den Gefahren bei ihrer Arbeit schützen. Bischöfin Maria Jepsen bat Gott auch um Segen für die Menschen, die später die U-Bahn nutzen und die in der Hafencity arbeiten.

 

PDF-Download: PM Tunneltaufe

PDF-Download: Ablauf Tunneltaufe

PDF-Download: Technische Details